Neulich im T-Punkt

Seit ich mein Notebook habe, verlieren lange Zugfahrten etwas ihres Schreckens. Anstatt sinnlos herumzusitzen und die vorbeirasende Landschaft anzustarren oder zu versuchen, die Gespräche mitreisender Idioten zu ignorieren, kann man durchaus vernünftige Dinge tun. Mails schreiben, Texte korrekturlesen, Blogeinträge verfassen, …

Problematisch wird es, wenn man die Mails auch verschicken, die Blogeinträge auch publizieren oder zu den Texten inhaltlich recherchieren möchte. Denn dann braucht man einen Internetzugang. Zwar gibt es  gelegentlich in Bahnhofsnähe freundliche (oder ahnungslose) Anwohner, die ein unverschlüsseltes WLAN betreiben und das “WLAN im Bahnhof” löst auch ohne Anmeldung zumindest DNS-Anfragen auf, aber auf Dauer ist das nicht das Wahre.

Also versuche ich, mich über Angebote für mobiles Internet zu informieren und arbeite dazu die verschiedenen Netzbetreiber ab. Mein erster Besuch gilt einem magentafarbenen Laden…

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Idioten irritieren

Ich warte auf den Zug. Neben mir am Bahnsteig steht ein etwas seltsamer Herr und starrt sehr ausdauernd genau in meine Richtung. Was in der Tat seltsam ist, da der Zug von der anderen Seite kommen soll. Demonstratives Zurückstarren ist ihm zwar sichtlich unangenehm, bringt ihn aber nicht dazu, sein Starren zu unterlassen. Nun gut, vielleicht tue ich ihm unrecht und er starrt mich gar nicht an, sondern nur ziellos weiter in die Richtung, in die sein Kopf beim Herunterfahren des Gehirns gerade gedreht war. Das lässt sich ja experimentell überprüfen, also beschließe ich, die Gegenprobe zu machen und schlendere gemächlich an ihm vorbei auf die andere Seite.
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Ionen notschlachten

Ich vermisse meinen Föhn. Schön ist das nicht – und irgendwie ungewöhnt, ungeföhnt rumzulaufen.

Ok, schlechte Wortspiele beiseite, kommen wir zur Story. Ich brauche also einen neuen schönen Föhn. (Das war der letzte, versprochen.) Also fahre ich heute etwas früher von der Arbeit heim, um unterwegs noch einen Föhn zu erstehn. (Anderer Vokal, zählt nicht!)

Das erste, was mir an föhnverdächtigen Geschäften über den Weg läuft, ist ein Ich-bin-doch-nicht-blöd-Markt, also rein da. Weit komme ich nicht, denn beim Betreten(!) des Blöd-Markts geht die Alarmanlage los. Continue reading “Ionen notschlachten”

Macht das Radio aus, es ist Stromausfall…

… ungefähr so wie dieser (zugegeben etwas platte ALF-Sketch) kommen mir aktuell die Wirtschaftsmeldungen in der Presse vor: beim Endverbraucher kommt die Wirtschaftskrise nicht wirklich an, aber alle machen einen auf schlechtes Wetter.

Frei nach dem Motto: wenn schon keine Krise unmittelbar in Sicht ist, warum nicht noch die Verbraucher so lange verunsichern, bis wir auch bei denen eine haben?

Ich würde mir jedenfalls nicht anmaßen, abschätzen zu können, inwiefern eine Bankenkrise (zumindest wenn man Deutschland betrachtet, ist es im Großen und Ganzen ein Problem der Banken) tatsächlich bis auf die Endverbraucher durchschlägt. Gesunkene Sprit-Preise sehen für mich eher wie eine Binnenmarkt-belebende Maßnahme aus.

Aber das sind nur meine 2 Euro-Cent…

Update: Bei der GFK hat offenbar inzwischen einer diesen Blog gelesen (oder sich von Captain Obvious beraten lassen).