Kleinstaaten aller Länder, vereinigt Euch! Bitte!

k1 am 07. April 2009

Mal wieder auf Reisen, diesmal hinter den sieben Schwarzwaldbergen, bei den sieben Schwabenzw… oder so. Jedenfalls führt mich die Reise in den Osten, über die Grenze. Die befindet sich in Vaihingen (Enz), dort endet das Territorium des Fürstentums Verkehrsverbundes KVV und es beginnt das Feindesland das Herzogtum der Verkehrsverbund Stuttgart (VVS).

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k1 am 07. April 2009

Auf dem Computers des Enkels des Amokschützen von Landshut wurde das Killerspiel “Counterstrike” gefunden, wie die Polizei jetzt bekannt gab. Die Untersuchung dauere noch an, die Polizei könne aber nicht ausschließen, dass sich der Täter mit diesem Egoshooter-Spiel auf seine schreckliche Bluttat vorbereitet habe.

Bislang war nur bekannt, dass der 60-Jährige Mitglied in einem Schützenverein war. Ein Zusammenhang mit dem Amoklauf ließ sich daraus aber nicht ableiten, denn Schützenvereine dienen grundsätzlich nur der sportlichen Betätigung. Ihre bundesweit über 350000 friedliebenden Mitglieder sind - im Gegensatz zu Counterstrike-Spielern - in der Vergangenheit nicht durch Amokläufe, etwa an Schulen, auffällig geworden.

Politiker aller Parteien sprachen sich gegen eine Verschärfung des Waffenrechts aus, Deutschland habe bereits jetzt das strengste Waffengesetz weltweit und absolute Sicherheit könne es ohnehin nicht geben. Sie warnten davor, diese schreckliche Tat für populistische Profilierungsversuche auszuschlachten und bekräftigten ihr Eintreten für ein Verbot von sogenannten Tötungstrainingsspielen, damit solche Taten in Zukunft sicher verhindert werden könnten.

Sätze, die Sie nicht hören wollen …

k1 am 07. April 2009

… wenn Sie wegen Lumboischialgie an einem Reizstromtherapiegerät (Strom durch den Körper zwecks Nervenanregung) angekabelt sind und die Arzthelferin die Dosis (Stromstärke) hochdreht:

Komisch… so hoch war ich noch nie…

Vielleicht spinnt das Gerät, das ist heute viel benutzt worden…

Jetzt bin ich schon bei 10, da passiert immer noch nichts?

Ich hab dann mal gefragt, mit welcher Einstellung in den USA die Hinrichtungen vorgenommen werden, Lies den Rest des Artikels »

It’s not a bug, it’s a feature!

k1 am 03. Februar 2009

Es gibt ja Beipackzettel, die man niemals lesen würde. An … keine Ahnung … Jeans zum Beispiel. Das ist eigentlich schade, denn so entgehen einem manche Kostbarkeiten:

This garment has been thoroughly treated to give a special worn and 2nd hand appearance. Damages and irregularities of the fabric or stitching are part of the intended look!

oder:

The washed look of this garment is the result of a carefully developed dyeing process. Irregularities caused by this are intended and give this garment its unique character.

Neulich im T-Punkt

k1 am 29. Dezember 2008

Seit ich mein Notebook habe, verlieren lange Zugfahrten etwas ihres Schreckens. Anstatt sinnlos herumzusitzen und die vorbeirasende Landschaft anzustarren oder zu versuchen, die Gespräche mitreisender Idioten zu ignorieren, kann man durchaus vernünftige Dinge tun. Mails schreiben, Texte korrekturlesen, Blogeinträge verfassen, …

Problematisch wird es, wenn man die Mails auch verschicken, die Blogeinträge auch publizieren oder zu den Texten inhaltlich recherchieren möchte. Denn dann braucht man einen Internetzugang. Zwar gibt es  gelegentlich in Bahnhofsnähe freundliche (oder ahnungslose) Anwohner, die ein unverschlüsseltes WLAN betreiben und das “WLAN im Bahnhof” löst auch ohne Anmeldung zumindest DNS-Anfragen auf, aber auf Dauer ist das nicht das Wahre.

Also versuche ich, mich über Angebote für mobiles Internet zu informieren und arbeite dazu die verschiedenen Netzbetreiber ab. Mein erster Besuch gilt einem magentafarbenen Laden…

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Idioten irritieren

k1 am 29. Dezember 2008

Ich warte auf den Zug. Neben mir am Bahnsteig steht ein etwas seltsamer Herr und starrt sehr ausdauernd genau in meine Richtung. Was in der Tat seltsam ist, da der Zug von der anderen Seite kommen soll. Demonstratives Zurückstarren ist ihm zwar sichtlich unangenehm, bringt ihn aber nicht dazu, sein Starren zu unterlassen. Nun gut, vielleicht tue ich ihm unrecht und er starrt mich gar nicht an, sondern nur ziellos weiter in die Richtung, in die sein Kopf beim Herunterfahren des Gehirns gerade gedreht war. Das lässt sich ja experimentell überprüfen, also beschließe ich, die Gegenprobe zu machen und schlendere gemächlich an ihm vorbei auf die andere Seite.
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Ionen notschlachten

k1 am 29. Dezember 2008

Ich vermisse meinen Föhn. Schön ist das nicht - und irgendwie ungewöhnt, ungeföhnt rumzulaufen.

Ok, schlechte Wortspiele beiseite, kommen wir zur Story. Ich brauche also einen neuen schönen Föhn. (Das war der letzte, versprochen.) Also fahre ich heute etwas früher von der Arbeit heim, um unterwegs noch einen Föhn zu erstehn. (Anderer Vokal, zählt nicht!)

Das erste, was mir an föhnverdächtigen Geschäften über den Weg läuft, ist ein Ich-bin-doch-nicht-blöd-Markt, also rein da. Weit komme ich nicht, denn beim Betreten(!) des Blöd-Markts geht die Alarmanlage los. Lies den Rest des Artikels »

Macht das Radio aus, es ist Stromausfall…

DVD am 05. Dezember 2008

… ungefähr so wie dieser (zugegeben etwas platte ALF-Sketch) kommen mir aktuell die Wirtschaftsmeldungen in der Presse vor: beim Endverbraucher kommt die Wirtschaftskrise nicht wirklich an, aber alle machen einen auf schlechtes Wetter.

Frei nach dem Motto: wenn schon keine Krise unmittelbar in Sicht ist, warum nicht noch die Verbraucher so lange verunsichern, bis wir auch bei denen eine haben?

Ich würde mir jedenfalls nicht anmaßen, abschätzen zu können, inwiefern eine Bankenkrise (zumindest wenn man Deutschland betrachtet, ist es im Großen und Ganzen ein Problem der Banken) tatsächlich bis auf die Endverbraucher durchschlägt. Gesunkene Sprit-Preise sehen für mich eher wie eine Binnenmarkt-belebende Maßnahme aus.

Aber das sind nur meine 2 Euro-Cent…

Update: Bei der GFK hat offenbar inzwischen einer diesen Blog gelesen (oder sich von Captain Obvious beraten lassen).

Spam, der nicht funktioniert

DVD am 05. Dezember 2008

nachdem die Firma McColo uns traurigerweise verlassen mußte, ist unser Spamaufkommen auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt:

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ONLINE-SERVICE

nick am 13. November 2008

Bei meinem Wohnungseinzug habe ich den Vertrag mit den Stadtwerken übernommen. Ansonsten stehe ich dem Laden gegenüber wie dem Finanzamt: Ich muss bezahlen, da komm ich nicht drum rum. Ich versuche trotzem, den Kontakt auf ein Minimum zu beschränken.

Vor etwa zwei Jahren habe ich mal meine Finanzen auf Einsparpotentiale abgeklopft und mir fiel auf, das ich für Gas bezahle, obwohl ich nur einen Elektroherd habe - mich beschleicht bei Gasherden immer die irrationale Angst, das gleich alles in die Luft fliegt. Also flugs auf die Internetseite der Stadtwerke, um herauszusuchen wieviel es denn ungefähr kostet, einen Zähler demontieren zu lassen und den Vertrag auf Strom zu reduzieren.

Leider gibt (zumindest aber “gab”, vielleicht ist das inzwischen besser) die Stadtwerke-Seite solche Preisinformationen nicht her. Zumindest für einen Normalsterblichen wie mich war diese Information nicht auffindbar. Macht ja auch Sinn: Es könnte ja passieren, das alle nur noch für das bezahlen, was sie auch tatsächlich nutzen.

Irgendwann klickte ich dann auch auf den Link “Online-Service” und registrierte mich, in der vagen Hoffnung, vielleicht hier die ersehnte Information zu finden. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt, aber sie stirbt auch.

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