Ich glaub’s geht los…

seit einigen Tagen können wir über unseren 1&1-Server an keine yahoo.com-Adresse mehr E-mails ausliefern. Ich habe jetzt schon alles probiert, inklusive dem Aufsetzen von DomainKeys. Bringt nix, E-mails werden abgelehnt mit der aussagekräftigen Fehlermeldung:

<***MeinTestAccount***@yahoo.com>:
74.208.5.4 does not like recipient.
Remote host said: 550 won’t relay to ***MeinTestAccount***@yahoo.com
Giving up on 74.208.5.4.

Continue reading

Debilian Lenny

Also, in den letzten Tagen mußte es sein: unsere etwas betagtere Debian Sarge-Installation wurde zu großen Teilen auf Lenny hochgezogen.

Sieht jetzt alles schick aus, aber so die eine oder andere Kinderkrankheit gab es dann doch noch.

Aber was da inzwischen unter Kinderkrankheit läuft ist so dämlich, daß es einen eigenen Eintrag in diesem Blog rechtfertigt. Für alle nicht-computeraffinen Menschen, bitte auf den nächsten Blogeintrag warten, jetzt wird es etwas technisch…

Continue reading

+++ FAKETICKER +++ FAKETICKER +++ FAKETICKER +++ FAKETICKER +++

Auf dem Computers des Enkels des Amokschützen von Landshut wurde das Killerspiel “Counterstrike” gefunden, wie die Polizei jetzt bekannt gab. Die Untersuchung dauere noch an, die Polizei könne aber nicht ausschließen, dass sich der Täter mit diesem Egoshooter-Spiel auf seine schreckliche Bluttat vorbereitet habe.

Bislang war nur bekannt, dass der 60-Jährige Mitglied in einem Schützenverein war. Ein Zusammenhang mit dem Amoklauf ließ sich daraus aber nicht ableiten, denn Schützenvereine dienen grundsätzlich nur der sportlichen Betätigung. Ihre bundesweit über 350000 friedliebenden Mitglieder sind – im Gegensatz zu Counterstrike-Spielern – in der Vergangenheit nicht durch Amokläufe, etwa an Schulen, auffällig geworden.

Politiker aller Parteien sprachen sich gegen eine Verschärfung des Waffenrechts aus, Deutschland habe bereits jetzt das strengste Waffengesetz weltweit und absolute Sicherheit könne es ohnehin nicht geben. Sie warnten davor, diese schreckliche Tat für populistische Profilierungsversuche auszuschlachten und bekräftigten ihr Eintreten für ein Verbot von sogenannten Tötungstrainingsspielen, damit solche Taten in Zukunft sicher verhindert werden könnten.

Sätze, die Sie nicht hören wollen …

… wenn Sie wegen Lumboischialgie an einem Reizstromtherapiegerät (Strom durch den Körper zwecks Nervenanregung) angekabelt sind und die Arzthelferin die Dosis (Stromstärke) hochdreht:

Komisch… so hoch war ich noch nie…

Vielleicht spinnt das Gerät, das ist heute viel benutzt worden…

Jetzt bin ich schon bei 10, da passiert immer noch nichts?

Ich hab dann mal gefragt, mit welcher Einstellung in den USA die Hinrichtungen vorgenommen werden, Continue reading

It’s not a bug, it’s a feature!

Es gibt ja Beipackzettel, die man niemals lesen würde. An … keine Ahnung … Jeans zum Beispiel. Das ist eigentlich schade, denn so entgehen einem manche Kostbarkeiten:

This garment has been thoroughly treated to give a special worn and 2nd hand appearance. Damages and irregularities of the fabric or stitching are part of the intended look!

oder:

The washed look of this garment is the result of a carefully developed dyeing process. Irregularities caused by this are intended and give this garment its unique character.

Neulich im T-Punkt

Seit ich mein Notebook habe, verlieren lange Zugfahrten etwas ihres Schreckens. Anstatt sinnlos herumzusitzen und die vorbeirasende Landschaft anzustarren oder zu versuchen, die Gespräche mitreisender Idioten zu ignorieren, kann man durchaus vernünftige Dinge tun. Mails schreiben, Texte korrekturlesen, Blogeinträge verfassen, …

Problematisch wird es, wenn man die Mails auch verschicken, die Blogeinträge auch publizieren oder zu den Texten inhaltlich recherchieren möchte. Denn dann braucht man einen Internetzugang. Zwar gibt es  gelegentlich in Bahnhofsnähe freundliche (oder ahnungslose) Anwohner, die ein unverschlüsseltes WLAN betreiben und das “WLAN im Bahnhof” löst auch ohne Anmeldung zumindest DNS-Anfragen auf, aber auf Dauer ist das nicht das Wahre.

Also versuche ich, mich über Angebote für mobiles Internet zu informieren und arbeite dazu die verschiedenen Netzbetreiber ab. Mein erster Besuch gilt einem magentafarbenen Laden…

Continue reading

Idioten irritieren

Ich warte auf den Zug. Neben mir am Bahnsteig steht ein etwas seltsamer Herr und starrt sehr ausdauernd genau in meine Richtung. Was in der Tat seltsam ist, da der Zug von der anderen Seite kommen soll. Demonstratives Zurückstarren ist ihm zwar sichtlich unangenehm, bringt ihn aber nicht dazu, sein Starren zu unterlassen. Nun gut, vielleicht tue ich ihm unrecht und er starrt mich gar nicht an, sondern nur ziellos weiter in die Richtung, in die sein Kopf beim Herunterfahren des Gehirns gerade gedreht war. Das lässt sich ja experimentell überprüfen, also beschließe ich, die Gegenprobe zu machen und schlendere gemächlich an ihm vorbei auf die andere Seite.
Continue reading

Ionen notschlachten

Ich vermisse meinen Föhn. Schön ist das nicht – und irgendwie ungewöhnt, ungeföhnt rumzulaufen.

Ok, schlechte Wortspiele beiseite, kommen wir zur Story. Ich brauche also einen neuen schönen Föhn. (Das war der letzte, versprochen.) Also fahre ich heute etwas früher von der Arbeit heim, um unterwegs noch einen Föhn zu erstehn. (Anderer Vokal, zählt nicht!)

Das erste, was mir an föhnverdächtigen Geschäften über den Weg läuft, ist ein Ich-bin-doch-nicht-blöd-Markt, also rein da. Weit komme ich nicht, denn beim Betreten(!) des Blöd-Markts geht die Alarmanlage los. Continue reading